


Nach der Einfahrt in den Park gehts gleich wieder
los mit einer Pirschfahrt. Wir können es kaum erwarten, denn die auf
der Fahrt zwischen den Parks gab es nicht allzuviel zu sehen. Wie so oft
sitze ich nicht im Jeep, sondern
stehe und strecke
den Kopf weit aus dem Dach, um immer eine gute Aussichtsposition zu haben
und vielleicht doch einmal ein Tier früher zu erspähen als unser
Guide Kenya. Aber vergebens. Ich weiß auch nicht, er sitzt fast 2
Meter unter uns, fährt*nebenbei* den Jeep und sieht trotzdem alles,
da hilft mir auch mein Fernglas nicht. Ich gebs auf. Aber daran sieht man,
wie wichtig es ist, einen guten Guide zu haben. Nächste Station sind
die Quellen, die Mombasa mit Trinkwasser versorgen. Diese entspringen hier
unter einem Lavafeld. Dort gibt es auch noch mehr zu sehen, Flußpferde
zum Beispiel und Krokodile. Danach gehts weiter zur Kilanguni (Serena) Lodge,
in der wir einen leckeren Lunch bekommen und uns etwas entspannen können,
bis zur nächsten Pirschfahrt am Abend. Diese Lodge ist übrigens
auch recht luxoriös, wenn man bedenkt, dass sie (wie fast alle anderen
auch) mitten im Busch liegt. Soviel Komfort hätten wir ehrlich gesagt
nicht erwartet. Das Restaurant
verfügt
genau wie die Voi Lodge über eine rießige Terrasse, von der aus
man beim Essen die Tiere an den extra angelegten Wasserlöchern beobachten
kann. Das ist sehr reizvoll, da zum Beispiel viele Zebras und Antilopen
abends diese Tränke besuchen. Wenn man etwas Glück hat,
kann man dabei sogar den schneebedeckten Kilimanjaro im Hintergrund sehen
und das Erlebnis brauche ich wohl nicht näher zu beschreiben. Auf der
Abendpirschfahrt gab es übrigens auch noch ein Highlight. Wir fuhren
zum Rino-Reservat und was soll ich sagen, wir hatten
Glück. Leider ist auf den Fotos nicht viel zu erkennen, weshalb ich
auf eine Veröffentlichung hier verzichte. Es sind natürlich auch
recht scheue Tiere die, trotz Ihrer Größe, meist so schnell wie
sie gekommen sind auch schon wieder verschwunden sind. Das Reservat hat
übrigens auch nur 2 Stunden am Tag (zw. 16-18 Uhr) geöffnet. Wir
waren anfangs die einzigen im Reservat, bis Kenya den Funkspruch über
das gesichtete Nashorn funkte. Danach wars vorbei mit der Ruhe. Wir sichteten
nebenbei noch unser erstes Löwenmännchen (mit kurzer Mähne),
der aber genauso scheu war wie das Rino, komisch. Am nächsten Morgen
in aller Frühe gehts wieder auf Morgenpirsch. Es sollen irgendwo Büffel
gesichtet worden sein und ein Löwe auf
Beutezug. Wie man
an den Bildern sieht, hat sich das frühe aufstehen gelohnt. Nach dem
Frühstück machen wir uns dann langsam (polepole) auf den Weg zurück
nach Mombasa. Zwischendurch halten wir noch an einem Masai-Dorf an. Es wirkt
zwar alles etwas gestellt, aber man bekommt wenigstens einen kleinen Einblick
in das Leben dieser Menschen. Nach drei ereignisreichen Tagen kommen wir
wieder in unserem Hotel an. In den nächsten Tagen bleibt uns genug
Zeit, um das erlebte zu verarbeiten. Wir haben jedenfalls beschlossen, nächstes
Jahr wieder hierher zu reisen. Dann vielleicht mit einer Safari nach Amboseli
oder Masai Mara.
Ich kann nur sagen......
Kenia macht süchtig....probierts einfach mal aus.
Kwaheri ya kuonana
sagen Ivonne; Gisela; Karsten und Klaus