

Pünktlich 6.30 Uhr steht der Jeep samt
Guide, der heißt übrigens Kenya..wie passend. Nach einer netten
Begrüßung gehts auf den Weg Richtung Tsavo Ost. Bei der Abfahrt
hoffen wir noch auf recht viel Glück, damit wir auch viele Tiere sehen
werden, und wie sich später herausstellte, wir hatten es. Auf der Fahrt
nach
Mombasa nix neues..viele Menschen auf der Strasse, fliegende Händler,
es scheint das alle irgendwie mit dem Verkauf oder Ankauf diverser Waren
beschäftigt. Sogar Trinkwasser in großen Kanistern wird gehandelt.
Naja auch kein Wunder, der größte Teil der Häuser hat keinen
Strom oder Wasser, wie uns unser Guide berichtet. Die Fähre in Mombasa
ist wie immer vollgestopft bis zum Rand und die Fahrt durch Mombasa geht
auch zügig...hier gibts irgendwie auch keine Ampeln..nicht wie in Deutschland.
Dann auf der Strasse nach Nairobi eine Militärkontrolle und dann gehts
weiter(auf der teilweise sehr schlechten Strasse) zum Eingang des Tsavo
Ost- Nationalparks. Vor der Einfahrt in den Park wird erst mal das Dach
des Jeep geöffnet, wodurch man eine geniale Aussichtsposition bekommt.
Es dauert nicht lange und dann der erste Aufschrei von Ivonne"ELEFANTEN".
Da stehen sie also...ganz nah, groß und rot durch die Erde. Wir haben
noch mehr Glück. Die Elefanten haben Junge dabei, immer gut bewacht
von den Alten. Bei der Weiterfahrt zur Voi-Lodge
sehen
wir noch so einiges mehr, unter anderem Zebras, Antilopen, diverse Vögel
und zwei kämpfende Warane, die die Strasse blockierten. An der Voi-Lodge
angelangt gibts erst mal was zu essen und ein kühles Tusker, und von
der Terrasse hat man einen genialen Blick über die Ebene. Wenn man
will kann, man dabei sogar noch schwimmen gehen. Wir allerdings fahren weiter
zum Tarhi-Camp, direkt am Voi River, wo wir die erste Nacht verbringen werden.
Das Camp kann ich übrigens bestens empfehlen. Wer das Erlebnis Camping
in der Wildnis verbunden mit einer Spur Luxus genießen will, sollte
sich den Namen merken. Alle Zelte haben WC und Dusche mit warmen Wasser
und abends gibts sogar Strom fürs Ladegerät. Überall brennen
Lagerfeuer und der Service stimmt auch, egal ob man am Fluß oder im
Camp sitzt. Nach einem schmackhaften Abendessen kann man noch den vielen
tausend Stimmen lauschen, die um einen herum sind und um die Sicherheit
braucht man sich auch nicht zu sorgen, abends wird man immer von einem Masai
begleitet. Nach einer fast(gewollten) schlaflosen Nacht gehts vor dem Frühstück
noch zur Frühpirsch und was soll ich sagen, auch dieser Tag geht gut
los. Direkt neben uns an der Strasse mehrere Geparden...Glückstreffer.
Nach dem Frühstück gehts dann weiter mit einer kleinen Pirschfahrt
und gegen Mittag verlassen wir Tsavo Ost am Voi-Gate und machen uns auf
den Weg zum Tsavo West Nationalpark.
![]()